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Schon wegen
ihres stark eingeschränkten Bremsvermögens
und der dadurch erheblichen
Verletzungsgefahr sollten Inline-Skater
unbedingt folgende Empfehlungen beherzigen:
- Sparen Sie nicht an guter
Sicherheitsausrüstung - ganz gleich, auf
welchen Strecken Sie sich bewegen wollen.
Unbedingt ratsam sind Knieschützer, die beim
Sturz die empfindlichen Gelenke schützen.
Auch Schutzhelm sowie Schoner für Ellbogen
und Handgelenke sollten selbstverständlich
sein, um zumindest die Auswirkungen von
Verletzungen in Grenzen zu halten. Das gilt
grundsätzlich auch für Skateboards. Gerade
beim so genannten "Vert" sind die
Protektoren hier ein Muss.
- Auch Stürzen will gelernt sein. Spezielle
Notbremstechniken beinhalten das
Fallenlassen auf die Knieschützer,
gegebenenfalls sogar das gleichzeitige
Abstützen mit den Handgelenkschonern und das
Gleiten bis in die Ruhelage.
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- Üben Sie systematisch unterschiedliche
Bremstechniken ein, die situationsbezogen
Anwendung finden können:
Der T-Stop. Hierbei wird ein Fuß im rechten
Winkel hinter den die Fahrtrichtung
vorgebenden Fuß gestellt und im Nach-ziehen
auf die Fahrbahn gedrückt. Durch das
Quergleiten wird Geschwindigkeit abgebaut.
Der Heelstop. Der Gummistopper, der sich in
der Regel an der Rückseite des rechten Skaterschuhs befindet, wird mit
vorgestrecktem rechten Bein auf die Fahrbahn
gedrückt. Der linke Fuß übernimmt die
Führung. Der Stop-Turn. Zur Reduzierung der
Geschwindigkeit wird einfach eine Kurve
gefahren. Der Klammerstopp. Gerade Anfänger nutzen
diese "Tech-nik", indem sie Laternen, Zäune,
Büsche oder sonstige Ge-genstände ergreifen.
Der Powerslide. Diese von Könnern bevorzugte
Brems-technik besteht im seitlichen Rutschen
über die quergestell-ten Rollen bei
vorgestreckten Beinen. Nachteil: Große
Sturz-gefahr auf unebenen oder nicht
einschätzbaren Oberflächen.
Das Kneeing oder der Emergency. Dieser in
extremen Situationen praktizierte Stopp
funktioniert wie folgt: Man wirft sich auf
die Knee-Pads oder auf die Knie- und
Handgelenk-schoner und rutscht so in
niedriger Schwerpunktlage bis in
die
Endposition.
"Ride the Grass". Der Inline-Skater
"flüchtet" sich seitwärts ins Gelände.
- Inline-Skates sind nach der Rechtslage
"sonstige Fortbewe-gungsmittel" und keine
Fahrzeuge. Deshalb werden Inline-Skater wie
Fußgänger angesehen - die Straße ist für sie
"Tabu". Auch Radwege sind zu meiden, es sei
denn, der
Weg ist zugleich als Fuß- und
Radweg ausgeschildert. Außerhalb
geschlossener Ortschaften sollten Inline-Skater dem fließenden Verkehr auf der
linken Seite entgegenfahren, wobei natürlich
stets auf Gegenverkehr zu achten ist.
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- Suchen Sie sich als Fahrstrecke eine
möglichst glatte Oberfläche - ideal sind
Feinasphaltbeläge. Denken Sie daran, dass
Sie, wenn Sie mit dem Schlittschuhschritt
beschleunigen und Ihre Fahrbewegung aufrecht
erhalten, sogar noch etwas mehr Platz
benötigen als ein Radfahrer - nämlich etwa
1,30 m.
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