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  So kommen Ihre Rollen
nicht unter die Räder.
  Prot-Action!
  Full-Stop!
  Fair-Way!

 
 
   
 
   


Schon wegen ihres stark eingeschränkten Bremsvermögens und der dadurch erheblichen Verletzungsgefahr sollten Inline-Skater unbedingt folgende Empfehlungen beherzigen:
  • Sparen Sie nicht an guter Sicherheitsausrüstung - ganz gleich, auf welchen Strecken Sie sich bewegen wollen. Unbedingt ratsam sind Knieschützer, die beim Sturz die empfindlichen Gelenke schützen. Auch Schutzhelm sowie Schoner für Ellbogen und Handgelenke sollten selbstverständlich sein, um zumindest die Auswirkungen von Verletzungen in Grenzen zu halten. Das gilt grundsätzlich auch für Skateboards. Gerade beim so genannten "Vert" sind die Protektoren hier ein Muss.
  • Auch Stürzen will gelernt sein. Spezielle Notbremstechniken beinhalten das Fallenlassen auf die Knieschützer, gegebenenfalls sogar das gleichzeitige Abstützen mit den Handgelenkschonern und das Gleiten bis in die Ruhelage.

  • Üben Sie systematisch unterschiedliche Bremstechniken ein, die situationsbezogen Anwendung finden können:
    Der T-Stop. Hierbei wird ein Fuß im rechten Winkel hinter den die Fahrtrichtung vorgebenden Fuß gestellt und im Nach-ziehen auf die Fahrbahn gedrückt. Durch das Quergleiten wird Geschwindigkeit abgebaut.
    Der Heelstop. Der Gummistopper, der sich in der Regel an der Rückseite des rechten Skaterschuhs befindet, wird mit vorgestrecktem rechten Bein auf die Fahrbahn gedrückt. Der linke Fuß übernimmt die Führung.
    Der Stop-Turn. Zur Reduzierung der Geschwindigkeit wird einfach eine Kurve gefahren.
    Der Klammerstopp. Gerade Anfänger nutzen diese "Tech-nik", indem sie Laternen, Zäune, Büsche oder sonstige Ge-genstände ergreifen.
    Der Powerslide. Diese von Könnern bevorzugte Brems-technik besteht im seitlichen Rutschen über die quergestell-ten Rollen bei vorgestreckten Beinen. Nachteil: Große Sturz-gefahr auf unebenen oder nicht einschätzbaren Oberflächen.

    Das Kneeing oder der Emergency. Dieser in extremen Situationen praktizierte Stopp funktioniert wie folgt: Man wirft sich auf die Knee-Pads oder auf die Knie- und Handgelenk-schoner und rutscht so in niedriger Schwerpunktlage bis in
    die Endposition.

    "Ride the Grass". Der Inline-Skater "flüchtet" sich seitwärts ins Gelände.
     
  • Inline-Skates sind nach der Rechtslage "sonstige Fortbewe-gungsmittel" und keine Fahrzeuge. Deshalb werden Inline-Skater wie Fußgänger angesehen - die Straße ist für sie "Tabu". Auch Radwege sind zu meiden, es sei denn, der
    Weg ist zugleich als Fuß- und Radweg ausgeschildert. Außerhalb geschlossener Ortschaften sollten Inline-Skater dem fließenden Verkehr auf der linken Seite entgegenfahren, wobei natürlich stets auf Gegenverkehr zu achten ist.
  • Suchen Sie sich als Fahrstrecke eine möglichst glatte Oberfläche - ideal sind Feinasphaltbeläge. Denken Sie daran, dass Sie, wenn Sie mit dem Schlittschuhschritt beschleunigen und Ihre Fahrbewegung aufrecht erhalten, sogar noch etwas mehr Platz benötigen als ein Radfahrer - nämlich etwa 1,30 m.