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Sicherheit für unsere Kinder auf dem Weg zur Schule
 
Baden-Württemberg nimmt bei den Kinderunfällen im Straßenverkehr im Bundesvergleich eine herausragend positive Stellung ein, weil nirgends das Risiko für Kinder, im Straßenverkehr zu verunglücken, so gering ist.
Dennoch ergibt sich angesichts der tatsächlichen Zahl aller Unfälle auf dem Weg zur Schule - neben Verkehrs-unfällen sind dies vor allem Verletzungen durch Stürze, Rangeleien und Unachtsamkeiten in Bussen, an Haltestellen und auf den Fußwegen von und zur Schule - ein klarer Handlungsbedarf für alle Verantwortlichen der Schulwegsicherheit.
So hat die Unfallkasse Baden-Württemberg jährlich über 14.000 Unfälle auf dem Schulweg zu bearbeiten.

Ein Schwerpunkt der gemeinsamen Verkehrssicherheitsarbeit der Aktion GIB ACHT IM VERKEHR ist die Reduzierung von Unfällen mit Kindern im Straßenverkehr. Besonders zu jedem Schulanfang

steigen die Unfälle mit Kindern, da sich die Verkehrsteilnehmer und die Schüler/innen erst wieder aufeinander einstellen müssen.

In besonderem Maße wird die Gefahr für Kinder als Mitfahrer in Kraftfahrzeugen auch von Eltern unterschätzt. Deshalb muss gerade bei den „Eltern-Taxis“ auf die korrekte Sicherung im Kindersitz oder Sitzkissen - auch auf kurzen Strecken - geachtet werden.
So werden bei den landesweiten Gurtkontrollwochen der Polizei regelmäßig mehrere hundert Verstöße gegen die ordnungsgemäße Sicherung von Kindern in Fahrzeugen festgestellt.

Deshalb werden regelmäßig zu Schuljahresbeginn umfangreiche Aktivitäten im Rahmen der Gesamtaktion „Sicherer Schulweg - Gib acht auf mich“ zur Vorbereitung der Schulanfänger auf den Straßenverkehr und zur Verminderung von Unfällen mit Kindern im Straßenverkehr von der Partnergemeinschaft GIB ACHT IM VERKEHR durchgeführt, insbesondere durch
 
  • verstärkte Verkehrsüberwachung der Polizei im Bereich von Schulen und Schulwegen mit konsequenter Ahndung der Verstöße mit den besonderen Schwerpunkten Geschwindigkeitsüberwachung (entsprechende Maßnahmen werden auch durch die unteren Verwaltungsbehörden durchgeführt), Überwachung der Gurtanlege- und Kindersicherungspflicht, Verhalten der Kraftfahrer gegenüber öffentlichen Verkehrsmitteln (Schulbussen - an Bushaltestellen und Fußgängerüberwegen), gravierende Verstöße gegen Park- oder Haltverbote im engen Umfeld von Schulen, Kindergärten oder geschützten Überwegen, Fahrradsicherheit (verkehrssicheres Fahrrad), Schulwegsicherheit und Verhalten auf den Schulwegen
  • verkehrspräventive Maßnahmen zum Thema „Sicherer Schulweg“ - für die Umsetzung durch die Polizeidienststellen, die Schulen und Kindergärten sowie die Kommunen stehen umfangreiche Materialien und Informationen zur Verfügung
  • Groß-Plakat- und Banner-Aktion der Landesverkehrswacht und der Unfallkasse Baden-Württemberg und zahlreiche örtliche Aktivitäten der Verkehrswachten
  • Einsatz der Puppenbühne "Knirpsenland" (Puppentheater) und Aufführungen des Präventions-Theaterstückes "Das kleine Zebra - die etwas andere Verkehrserziehung" für die Schulanfänger durch die Unfallkasse Baden-Württemberg – Infos finden Sie auch unter www.das-kleine-zebra.de und www.puppenbuehne-knirpsenland.de

   
  • Schilder-Aktionen der Straßenverkehrsbehörden, um zu Schuljahresbeginn erwachsene Fußgänger zu vorbildlichem Verhalten an signalgesteuerten Fußgängerüberwegen anzuhalten („Beispiel geben - bei Rot stehen - bei Grün gehen“ bzw. „Bei Rot stehen - Kindern Vorbild sein“), sowie regelmäßige Überprüfung von Schulwegen in Zusammenarbeit mit den Schulen und Elternvertretern und
  • die Kampagne „Schüler - FAIR - kehr“ zur Verbesserung der Sicherheit auf den Schulwegen und in den Schulbussen. Damit sollen Schülerinnen und Schüler auch an ehrenamtliches Engagement herangeführt und damit Eigenverantwortung, Teamfähigkeit und soziale Kompetenzen gestärkt werden – nähere Informationen erhalten Sie unter http://schuelerfairkehr.gib-acht-im-verkehr.de
 
 
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