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Alcopops und Premixgetränke -
Gefahr für Jugendliche und Junge Erwachsene
   
Immer mehr junge Leute greifen
bei Partys, Discos und anderen Veranstaltungen zu Modedrinks.

PREMIXGETRÄNKE
Dieser Begriff steht für alle alko-holischen Mischgetränke, die Bier, Wein oder Branntwein ent-halten und mit anderen Geträn-ken - insbesondere süßer Limo-nade - fertig gemixt verkauft wer-den.

ALKOPOPS
So werden nur branntweinhaltige Limonaden bezeichnet, die unter einem bestimmten Markennamen extensiv und aggressiv beworben werden. Der Alkoholgehalt der meisten Getränke beträgt ca. 6% (z.B.: Rigo, Smirnoff etc.)

VINOPOPS und
BIERMIXGETRÄNKE
sind dagegen Mischgetränke, die statt Branntwein gegorenen Alko-hol aus Bier und Wein enthalten.
Für solche Getränke gelten:
 
Sie werden mit viel Süße auf junge Konsumenten zuge-schnitten.
Sie werden mit einem enormen finanziellen Aufwand beworben.
Der Alkoholgehalt wird durch Süße und Geschmacksstoffe verdeckt.
Der verdeckte Alkoholgenuss ist suchtfördernd.
Es werden bewusst Kunden angesprochen, die überhaupt nicht Zielgruppe sein dürfen - Kinder und Jugendliche.
Junge Erwachsene können auf Grund des versteckten Alko-holgehaltes ihren Alkoholkon-sum und ihre Fähigkeiten zum Führen eines Kraftfahrzeuges nicht richtig einschätzen.
Das Unfallrisiko erhöht sich stark. Außerdem ist der Füh-rerschein in Gefahr.
WICHTIG
Allgemein gilt:
An Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren darf kein Alkohol ab-gegeben werden. Ihnen ist auch der Verzehr nicht gestattet (Biermixgetränke, Vinopops).
 
Alkopops sind Getränke, die auf Grund ihres Branntwein-gehaltes nur an Personen abgegeben werden dürfen, die mindestens 18 Jahre alt sind

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