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"Arbeitsplatz Straße"

   

 

   

   
Staatssekretär Rudolf Köberle unterzeichnete am 1. Februar 2006 in Stuttgart mit Vertretern der Arbeitsgemeinschaft der Verbände des Verkehrsgewerbes und der Verkehrssicherheitsaktion GIB ACHT IM VERKEHR eine Vereinbarung für Sicherheitspartnerschaft. Damit wurde auf höchster Ebene die Voraussetzung für eine enge Zusammenarbeit mit den Verbänden Württembergisches Verkehrsgewerbe e.V., Nordbaden e.V. und Südbaden e.V. geschaffen.

Diese Partner vertreten die Interessen der Mitgliedsunternehmen aus dem gewerblichen Güterkraftverkehr und des Taxi- und Mietwagengewerbes. Es ist das Ziel der Sicherheitspartnerschaft, künftig gemeinsam Maßnahmen zur  Verkehrsprävention abzustimmen und umzusetzen um die Verkehrssicherheit zu verbessern. Von der künftigen Zusammenarbeit sollen alle Verkehrsteilnehmer profitieren.

   

Im Vordergrund steht dabei das Interesse, die Unfallzahlen von Schwerfahrzeugen und die damit verbundenen Folgen für Mensch, Fahrzeug und Ladung zu verringern. Im vergangenen Jahr starben bei LKW-Unfällen in Baden-Württemberg 142 Menschen, mehr als 4.700 wurden verletzt.

Der gewerbliche Güterverkehr könne nur bei einem weitgehend reibungslosen und unfallfreien Verkehrsablauf das wichtige Rückgrat  für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg sein, betonten die Partner. „Deshalb setzt die Polizei des Landes neben konsequenter Verkehrsüberwachung auf die Verkehrsprävention, die bundesweit einmalig gemeinsam mit anderen Partnern unter dem Dach der Aktion GIB ACHT IM VERKEHR zusammengeführt ist“, so der Staatssekretär im Innenministerium Baden-Württemberg.

Nur wenn Prävention als gesamtgesellschaftliche Aufgabe ernst genommen werde, ließen sich dabei gute Erfolge erzielen. Um die Verkehrssicherheit zu verbessern, müssten vorhandene Erfahrungen und Informationen ausgetauscht und gemeinsame Konzepte entwickelt werden. GIB ACHT IM VERKEHR habe landesweit neun Arbeitsgemeinschaften zu verschiedenen Zielgruppen und Themen, von denen sich eine ganz speziell um den Arbeitsplatz Straße kümmere. Spezialisten entwickelten dazu Medien, Aktionen und Projekte, die dann vor Ort bei der praktischen Arbeit genutzt werden könnten. Die Veranstaltungsserie Trucker-Treff biete eine gute Gelegenheit, Lkw-Fahrern sicherheitsrelevante Informationen anzubieten. Hier könne im direkten Gespräch Probleme diskutiert und gegenseitiges Verständnis hergestellt werden. Diese Treffs an Tank- und Rastanlagen oder Parkplätzen könnten künftig gemeinsam mit den Unternehmensverbänden geplant und gestaltet werden.  

Die Vereinbarung zur Sicherheitspartnerschaft vom 01.02.2006 finden Sie auf der hier.