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Im
Vordergrund steht dabei das Interesse, die Unfallzahlen von
Schwerfahrzeugen und die damit verbundenen Folgen für
Mensch, Fahrzeug und Ladung zu verringern. Im vergangenen
Jahr starben bei LKW-Unfällen in Baden-Württemberg 142
Menschen, mehr als 4.700 wurden verletzt.
Der
gewerbliche Güterverkehr könne nur bei einem weitgehend
reibungslosen und unfallfreien Verkehrsablauf das wichtige
Rückgrat für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg
sein, betonten die Partner. „Deshalb setzt die Polizei des
Landes neben konsequenter Verkehrsüberwachung auf die
Verkehrsprävention, die bundesweit einmalig gemeinsam mit
anderen Partnern unter dem Dach der Aktion GIB
ACHT IM VERKEHR
zusammengeführt ist“, so der Staatssekretär im
Innenministerium Baden-Württemberg.
Nur wenn
Prävention als gesamtgesellschaftliche Aufgabe ernst
genommen werde, ließen sich dabei gute Erfolge erzielen. Um
die Verkehrssicherheit zu verbessern, müssten vorhandene
Erfahrungen und Informationen ausgetauscht und gemeinsame
Konzepte entwickelt werden. GIB
ACHT IM VERKEHR habe landesweit neun
Arbeitsgemeinschaften zu verschiedenen Zielgruppen und
Themen, von denen sich eine ganz speziell um den
Arbeitsplatz Straße kümmere. Spezialisten entwickelten
dazu Medien, Aktionen und Projekte, die dann vor Ort bei der
praktischen Arbeit genutzt werden könnten. Die
Veranstaltungsserie Trucker-Treff biete eine gute
Gelegenheit, Lkw-Fahrern sicherheitsrelevante Informationen
anzubieten. Hier könne im direkten Gespräch Probleme
diskutiert und gegenseitiges Verständnis hergestellt werden.
Diese Treffs an Tank- und Rastanlagen oder Parkplätzen
könnten künftig gemeinsam mit den Unternehmensverbänden
geplant und gestaltet werden.
Die Vereinbarung zur Sicherheitspartnerschaft
vom 01.02.2006 finden Sie auf der
hier. |