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Offensichtlich ist es „in“,
unter der Wirkung von Drogen, Alkohol oder Medikamenten am
Straßenverkehr teilzunehmen. Gerade jüngere
Verkehrsteilnehmer finden nichts dabei, vor der Fahrt, nach
der Schule, am Wochenende oder auch unter der Woche eine
„Tüte“ zu rauchen oder eine Pille zu schlucken.
Die Folgen und Auswirkungen des Drogenkonsums sind für den
Kraftfahrer nicht kalkulierbar. Noch we- |
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niger als bei der
legalen Droge Alkohol lassen sich Dauer und Stärke der
Wirkung von Drogen einschätzen. Besonders hoch sind die
Gefahren bei Drogen in Verbindung mit Alkohol.
Cannabis ist die am häufigste konsumierte illegale Droge in
Europa. Eine Repräsentativbefragung zum Gebrauch
psychoaktiver Substanzen ergab, dass
Der Erstkontakt mit dieser
Einstiegsdroge beginnt schon ab dem 10. Lebensjahr.
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Das
Dunkelfeld im Bereich Drogen ist sehr groß. Verschiedene
Stu-dien lassen die tatsächlichen Zah-len nur erahnen.
Eine Studie der Uni Rostock ergab, dass bei 500
ausgewerteten Blutproben (ent-nommen wegen des Verdachts
auf Alkohol) in 18,4 % aller Fälle Drogen festgestellt
wurden. Im Rahmen der „Drummerstudie“ in Australien
wurden 2880 Blutpro-ben bei Verkehrsunfällen
nach-träglich auf Drogen untersucht. Dabei wurden in 25%
der Proben Drogen festgestellt. |
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Rechtliche Folgen:
Wer sich unter Drogen ans Steuer setzt, spielt „Russisches
Roulette“ mit seinem Leben und mit dem Leben anderer. Die
Polizei führt Kontrollen durch und jeder der unter Drogen
fährt, hat gute Chancen erwischt zu werden.
Wer auffliegt, für den geht der Ärger erst richtig los:
- Bußgeld- oder
Strafverfahren
- bis 5 Jahre
Führerscheinsperre
- mehrere tausend EURO
Bußgeld oder Geldstrafe
- bis zu 7 Punkte im
Verkehrszentralregister in Flensburg
- langer Weg bis zur
Wiedererlangung des Führerscheines
- Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU)
- Drogenscreening
- möglicherweise sogar Drogentherapie
- bei Unfällen Verfahren
wegen fahrlässiger Körperverletzung oder Tötung
- Anzeige wegen Verstoßes
gegen das Betäubungsmittelgesetz (BtmG)
- zivilrechtliche
Forderungen (z.B. Verlust des Versicherungsschutzes)
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